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04.12.2009 | Berlin Kontor/Global iNet News (GiNN) - Online Press Service -
Wanka: “Die jetzige Regierungs- und Vertrauenskrise ist von Platzeck verursacht worden” Heutige Sondersitzung des Potsdamer Landtages nach Stasi-Vorwürfen
Die Aufdeckung Stasi-belasteter Landtags-Mitglieder des SPD-Koalitionspartners DIE LINKE in Brandenburg zwang den Ministerpräsidenten Matthias PLATZECK zu einer Erklärung vor dem Landtag in Potsdam. Bisher sind sechs ehemalige MfS-Mitarbeiter von der Linksfraktion “enttarnt” worden. Wie es heißt, sollen weitere Ex-Stasi-Mitarbeiter ihre SED-Vergangenheit verschwiegen haben.
Der SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck fühlt sich “persönlich getäuscht. Die Enthüllungen über Abgeordnete des Koalitionspartners nannte Platzeck “ausgesprochen schmerzlich.” Der Regierungschef sagte, er fühle sich aber nicht von der Partei DIE LINKE getäuscht, wohl aber von den betreffenden Abgeordneten. Der kulturpolitische Sprecher der Linken, Gerd-Rüdiger HOFFMANN, trat inzwischen aus der Linksfraktion aus, weil er “seine Wähler getäuscht habe”. Der Fall von Landtagsvizepräsidentin Gerlinde STOBRAWA müsse dagegen noch bewertet werden. Stasi-Verstrickungen würden in Brandenburg weiter differenziert bewertet, sagte Platzeck. Diese SPD-LINKE-Koalition werde aber “keine Schlussstrich-Koalition sein”, so Platzeck. Er rief erneut zur “Versöhnung” auf.
“Wir haben festgestellt, dass wir der Führung der Linkspartei keine Versäumnisse, geschweige denn Vertuschungen vorwerfen können”, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Dietmar WOIDKE. Die Führung der Linkspartei habe deshalb “weiter das Vertrauen der Brandenburg-SPD.”
Die Oppositionsparteien CDU, FDP und Grüne forderten von Platzeck schonungslose Aufklärung. “Die jetzige Regierungs- und Vertrauenskrise ist von Platzeck verursacht worden”, betonte die CDU-Fraktionsvorsitzende Johanna WANKA. “Der Grünen-Abgeordnete Axel VOGEL sagte mit Blick auf Platzecks umstrittenes Versöhnungsangebot an die SED-Erben: “Unser Maßstab ist Aufklärung statt Versöhnung. Wir erleben einen Ministerpräsidenten, der abtaucht.” FDP-Fraktionschef Hans-Peter Goetz forderte eine Neuwahl.
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04.12.2009 | CDU Dahme - Spreewald
HINWEIS zum KREISPARTEITAG am 04.12.2009 ABSAGE
Liebe CDU - Mitglieder,
den Kreisparteitag am Freitag, den 04.12.2009, muss ich leider aufgrund meiner plötzlichen Erkrankung - Kehlkopfentzündung mit hohem Fieber, ich kann nicht reden - absagen.
Nach meiner Genesung werden wir einen neuen Termin finden. Sie erhalten dann rechtzeitig eine erneute Einladung zum 21. Kreisparteitag.
Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Johanna Wanka
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03.12.2009 | CDU Brandenburg
Stunde der Wahrheit Ministerpräsident sollte die Möglichkeit zum Ausstieg aus dieser Koalition nutzen
Zu der morgigen Regierungserklärung des Ministerpräsidenten von Brandenburg, Matthias Platzeck, erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe:
"Morgen schlägt die Stunde der Wahrheit für Matthias Platzeck. In seiner Regierungserklärung hat er die Chance, einzugestehen, dass das rot-rote Experiment vor dem moralischen Bankrott steht. Ein 'Weiter so' kann und darf es nicht geben. Der Ministerpräsident sollte die Möglichkeit zum Ausstieg aus dieser Koalition nutzen. Die fast tägliche Aufdeckung weiterer Stasi-Fälle zerlegt seine Regierung und schadet damit dem Ansehen Brandenburgs nachhaltig. Das haben die Menschen in Brandenburg nicht verdient.
Die Spitze der Bundes-SPD muss endlich ihrer Verpflichtung nachkommen, Matthias Platzeck an seine Verantwortung zu erinnern. Es ist eine Schande, dass Sigmar Gabriel der Linken in Nordrhein-Westfalen mit ihrem skandalösen Wahlprogramm eine tiefrote Zusammenarbeit anbietet, während Brandenburg zeigt, wie Rot-Rot nach wenigen Wochen an der Regierungsunfähigkeit der Linken scheitert."
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30.11.2009
Kurs halten. Die Mitte stärken. 24. Landesparteitag der CDU Brandenburg
Dass Kontinuität und Aufbruch keine Widersprüche sein müssen, bewiesen die 230 Delegierten beim 24. Landesparteitag der CDU Brandenburg am 28. November 2009 in Potsdam. Mit deutlichen Mehrheiten bestätigten die märkischen Christdemokraten den alten Landesvorstand mit Landeschefin Prof. Dr. Johanna Wanka, Generalsekretär Dieter Dombrowski, den stellvertretenden Landesvorsitzenden Dr. Saskia Ludwig, Barbara Richstein, Sven Petke und Prof. Dr. Michael Schierack sowie Landesschatzmeister Dr. Christian Ehler im Amt und stellten mit dem Leitantrag „Kurs halten. Die Mitte stärken" die Weichen für die zukünftige Oppositionsarbeit.
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25.11.2009 | CDU Brandenburg
Austausch mit der Basis 1. Regionalkonferenz
Ganz im Zeichen der Auswertung der Landtagswahl stand am Dienstagabend die erste Regionalkonferenz der CDU Brandenburg, zu der mehr als 80 Mitglieder ins Kulturhaus nach Klettwitz (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) gekommen waren. In ihrem Vortrag analysierte Dr. Viola Neu aus der Hauptabteilung Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung die „Landtagswahlen in Brandenburg von 1994 bis 2009", stellte Fragen nach den Ursachen und Folgen der Wahlergebnisse und bot damit reichlich Material für die anschließende Diskussion.
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22.10.2009
Die Opposition beweist Schlagkraft Eine klare Alternative zu Rot-Rot
Die Kreisvorsitzende der CDU Dahme-Spreewald Johanna Wanka ist einstimmig zur neuen Fraktionsvorsitzenden der CDU Fraktion im Brandenburger Landtag gewählt worden. Mit der Zusammenlegung von Landes- und Fraktionsvorsitz ist sichergestellt, dass Partei und Fraktion inhaltlich an einem Strang ziehen, sich wechselseitig verstärken und eine klare Alternative zu Rot-Rot formulieren. Stellvertreter in der Fraktion sind Saskia Funck, Dieter Dombrowski und Michael Schierack.
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12.10.2009 | CDU Brandenburg
Verrat an den Ideen von 1989 Eine Entscheidung gegen Brandenburg
Platzecks persönliche Entscheidung für Rot-Rot ist eine Entscheidung gegen Brandenburg. Sie setzt nicht nur die Zukunft des Landes aufs Spiel, sondern beschädigt massiv seine eigene Integrität. Sein Votum speist sich einzig und allein aus der Angst vor Abweichlern in der eigenen Partei und nicht aus Sachfragen, da diese bereits im Laufe der Sondierungsrunden geklärt waren. Dass der ehemalige Bürgerrechtler Platzeck mit seiner Entscheidung für ein Bündnis mit den SED-Erben aber die Büchse der Pandora geöffnet hat, zeigt schon die Tatsache, dass er im SPD-Vorstand nur 9 Ja-Stimmen bei 5 Enthaltungen bekommen hat. Deutlicher kann ihm die eigene Partei kaum das Misstrauen ausdrücken.
Darüber hinaus muss ein rot-roter Handschlag gerade im 20. Jahr der Friedlichen Revolution den Opfern des SED-Unrechtsstaates wie ein Schlag ins Gesicht vorkommen. 1989 waren Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger überall in der DDR gegen Unrecht und Unterdrückung auf die Straße gegangen. Dass heute einer der Ihrigen, der jahrelang gegen die PDS gekämpft hatte, zum Befürworter eines rot-roten Bündnisses wurde, bedeutet nur Eines: ein Verrat der Ideen von 1989.
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03.10.2009
Festveranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit
Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Kreisvorsitzende, Prof. Dr. Johanna Wanka, eröffnete die Festveranstaltung zum Jahrestag der Deutschen Einheit in der Landkostarena in Bestensee mit einem kurzen Rückblick auf die Wahlen am 27. September. „Wir sind bei der Landtagswahl zwar nicht deutlich besser geworden, aber wir haben zugelegt“, so Wanka. „Die Wählerinnen und Wähler haben noch nicht ausreichend Zutrauen zu dem von uns begonnenen Neuanfang gefasst. Deshalb gilt es jetzt umso mehr zu beweisen, dass es uns mit dem Anfang des Jahres eingeleiteten Neuanfang auch tatsächlich ernst ist“. Sie bedankte sich, wie auch Landtagskandidat Björn Lackenmacher, bei einigen, besonders aktiven Wahlhelfern für ihren unermüdlichen Einsatz. In Erinnerung an 1989 sprach Johanna Wanka von einem Gefühl der Ohnmacht und Zorn nach den gefälschten Kommunalwahlen. Dieses Gefühl schlug mit dem Beginn der Demonstrationen in Leipzig und anderswo immer mehr in Mut und Freude um.
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25.09.2009
Wahlkampfabschlussveranstaltung der CDU Brandenburg Der Countdown läuft
"Brandenburg an der Havel ist eine Stadt, die stolz ihre Besucher begrüßt. Wir freuen uns, dass der Wahlkampfabschluss in unserer Havelstadt stattfindet", sagte CDU-Kreischefin Dr. Dietlind Tiemann heute vor mehreren Hundert Besuchern auf dem Neustadt Markt. Anschließend sprach CDU-Spitzenkandidatin Prof. Johanna Wanka zu den Brandenburgern. "Hier sieht man, was sich unter Führung der Union entwickeln kann", sagte sie mit Fingerzeig auf die Sankt-Annen-Galerie, um gleich zu ergänzen: "Das gilt auch für unser Bundesland. Unser Land sähe anders aus, wenn die Union nicht mitregiert hätte." Inhaltlich forderte Wanka erneut größere Anstrengungen im Bildungssystem. "Wir wollen mehr Lehrer, kleinere Klassen, bessere Förderungen im Vorschulbereich", so die CDU-Frontfrau. Ihre Botschaft: "Wer Stabilität im Land will, der muss Sonntag mit beiden Stimmen CDU wählen. Wer mit seiner Stimme spielt und die SPD wählt, weiß nicht, was er bekommt. Wir stehen für einen klaren Kurs."
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22.09.2009
Ronald Pofalla stimmt in die Schlussoffensive der CDU ein
„Bei der Bundestagswahl geht es um Stabilität für unser Land. Nur eine Koalition aus Union und FDP bietet diese Stabilität. Alles andere sind unsichere politische Varianten. Das gilt natürlich für rot-rot-grüne Experimente, aber auch für eine Neuauflage der Großen Koalition im Bund. Denn die SPD würde vom ersten Tag an die passende Gelegenheit suchen, um den Schwenk hin zu einem Linksbündnis zu praktizieren.“, mit diesen Worten warb der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Ronald Pofalla, in Luckau für eine starke CDU. Die CDU wolle die Menschen entlasten. Dazu habe die CDU ein solides Entlastungskonzept vorgelegt, dass eine Senkung des Eingangssteuersatzes von 14 auf 12 Prozent, eine Bekämpfung der kalten Progression und einen neuen Höchststeuersatz erst ab einem Bruttoeinkommen von 60.000 Euro beinhalte. Dies sei in der aktuellen Wirtschaftskrise das richtige Signal, um Wachstumskräfte zu mobilisieren. Die SPD hingegen wolle mittlere Einkommen und durch die Abschaffung des Ehegattensplittings auch Familien stärker belasten.
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